Berufsbegleitende Weiterbildung
zur Kommunikationspädagogin / zum Kommunikationspädagogen


Diagnostik

Referenten: Thomas Herrmann, Christiane Blankenstein

Die diagnostischen Inhalte der vorangegangenen Kursteile werden in diesem Block wieder aufgegriffen und systematisch zusammengeführt. Darüber hinaus werden auch neue Diagnoseverfahren vorgestellt sowie deren Möglichkeiten und Grenzen thematisiert. Ziel jeder diagnostischen Phase in der Unterstützten Kommunikation ist die individuelle Interventionsplanung. Zu diesem Zweck sollten  

  • die Interessen und Bedürfnisse der nicht lautsprachlich Kommunizierenden,
  • das vorhandene Kommunikationsrepertoire,
  • das kommunikative Umfeld
  • sowie die kognitiven, sensorischen und motorischen Fähigkeiten erfasst werden.

Wie diese Fähigkeiten und Ressourcen erfasst und welche Hinweise aus den zusammengetragenen Informationen für die Interventionsplanung abgeleitet werden können, wird ein zentraler Gegenstand dieses Kursteils sein. Deutlich wird in diesem Zusammenhang, dass Interventionsentscheidungen häufig nicht ohne Beratung getroffen werden können.


Themenschwerpunkte:
- Methoden der diagnostischen Informationsgewinnung
- Partizipationsmodell als Rahmen für UK-Diagnostik und Interventionsplanung
- grundlegende diagnostische Ansätze und Modelle (entwicklungsorientierter Ansatz, funktionaler
  Ansatz, Interaktionsanalyse usw.)
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Das Konzept der „UK-Diagnostik" und andere Verfahren im Vergleich
-
Reflexion der Erfahrungen der Referentinnen und der Teilnehmer/innen bei Diagnostik und
  Interventionsplanung