Berufsbegleitende Weiterbildung
zur Kommunikationspädagogin / zum Kommunikationspädagogen


Vorsymbolische und nicht-symbolische Kommunikation

Referenten: Allmuth Bober, Claudio Castaneda

Die TeilnehmerInnen lernen unterschiedliche Kommunikationsangebote für Menschen, die überwiegend nicht-symbolisch kommunizieren, kennen. Sie sollen befähigt werden, auf der Basis der Bedürfnisse und Möglichkeiten der miteinander kommunizierenden Personen individuelle Angebote zur Erweiterung der Kommunikationsmöglichkeiten zu entwickeln. Kommunikation über Bezugsobjekte, auf der Basis eines intensiven körperlichen Kontaktes (Mall), über traditionelle Finger- bzw. Kniereiterspiele u.a. soll erprobt werden. Ein Einblick in die Arbeit mit taubblinden Kindern soll deutlich machen, dass Kommunikation auch unter außerordentlich erschwerten Bedingungen möglich ist.


Themenschwerpunkte
- Merkmale kommunikativen Verhaltens
- Beschreibung des
Personenkreises
- Ansatzpunkte voraussetzungsloser Verfahren
- Das Konzept der Basalen Kommunikation
- Förderliches Interaktionsverhalten
- Möglichkeiten der Diagnostik im vor- und nicht-symbolischen Bereich
- Förderung des Sprachverständnisses durch Lautsprache
- Förderung des Sprachverständnisses durch Visualisierung
- Förderung des Sprachverständnisses durch Strukturierung
- Anbahnung von Auswahl- und Entscheidungsverhalten
- Voraussetzungsloses Lernen auf lerntheoretischer Basis
- Spezielle Förderansätze bei Menschen mit Taubblindheit
- Merkmale und Kompetenzen im Umgang mit den Menschen, die (noch) vorsymbolisch bzw.
  nicht-symbolisch kommunizieren