Generationenbeziehungen im Alter - Welchen Einfluss hat die Betreuung von (Enkel)kindern auf die Gesundheit der Großeltern?

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Max Musterman
Merih Ates

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Dissertationsprojekt

Generationenbeziehungen im Alter - Welchen Einfluss hat die Betreuung von (Enkel)kindern auf die Gesundheit der Großeltern?

Merih Ates beschäftigt sich in seiner Arbeit mit Großeltern, die sich um die Betreuung ihrer Enkelkinder kümmern. Enkelkinder gelten als eine mögliche Ressource für das Wohlbefinden ihrer Großeltern. Ihre Betreuung kann zum einen aktivierend und sinnstiftend wirken, zum anderen kann sie durch Ambivalenzen geprägt sein und Stress hervorrufen oder begünstigen. Das  Dissertationsprojekt untersucht, ob Enkelkinderbetreuung einen Einfluss auf die Gesundheit der  Großeltern ausübt und wenn ja, unter welchen Bedingungen negative Konsequenzen auf die Gesundheit vermieden werden und sich positive Wirkungen erzielen lassen. Zu diesem Zweck werden Längsschnittuntersuchungen durchgeführt. Neben den leiblichen Großeltern-Enkelkind- Beziehungen sollen in einem zweiten Schritt soziale Generationenbeziehungen untersucht werden. Hier geht es um Großelternpaten, die sich dazu bereit erklären, Betreuungsleistungen für  Fremdkinder anzubieten. Zivilgesellschaftliche Initiativen – Großelterndienste – helfen bei der Vermittlung zwischen Familien mit Kindern und Großelternpaten. Mit einem qualitativen Design soll  ebenfalls untersucht werden, ob und wie diese Form des zivilgesellschaftlichen Engagements als  gesundheitswirksam erlebt wird.

Forschungsinteressen

  • Generationenbeziehungen
  • Soziale Ungleichheit und Gesundheit
  • Sozialpolitik und Zivilgesellschaftliches Engagement im Alter
  • Lebenslaufforschung
  • Methoden empirischer Sozialforschung

Ausbildung

  • 2014 Studium der Soziologie und Empirischen Sozialforschung an der Universität zu Köln, Minor: Sozialpolitik, M.Sc.
  • 2014 Auslandssemester an der Saint Mary’s University in Halifax, Kanada
  • 2011 Studium der Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln, Nebenfach: Wirtschafts- und Sozialpsychologie, B.Sc.

Beruflicher Werdegang

  • Seit 2015: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Graduiertenkolleg „NRW Fortschrittskolleg GROW – Gerontological Research On Well-being“ an der Universität zu Köln
  • 06/2013 – 09/2013: Studentische Hilfskraft am Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA)
  • 10/2011 – 12/2012: Studentische Hilfskraft am Institut für Soziologie und Sozialpsychologie, an der Universität zu Köln (Lehrstuhl Prof. Dr. Michael Wagner)
  • 05/2011 – 09/2011: Praktikum in der empirischen Meinungs- und Wahlforschung, infratest dimap

Lehre

  • SoSe 2015: Empirie für Sonderpädagogen, Universität zu Köln
  • 10/2009 – 02/2013: Studentische Hilfskraft mit Tutorentätigkeit am Institut für Soziologie und Sozialpsychologie an der Universität zu Köln (Methoden empirischer Sozialforschung, Einführung in die Soziologie: Mikrosoziologie)