Prüfungsamt Erziehungswissenschaft

Zum Wechsel in die Prüfungsordnung 2015 im B.A. Erziehungswissenschaft

AKTUELL

Präsentationsfolien aus der Informationsveranstaltung zum Wechsel in die neue Prüfungsordnung von 2015 vom 14.02.2017

Beachten Sie bitte auch die weiteren Termine der Informationsveranstaltung zum Wechsel in die neue Prüfungsordnung am:

16.03.2017, 11-14 Uhr, Hörsaal 121

06.04.2017, 11-14 Uhr, Hörsaal 121

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Wenn Sie bisher nach der Prüfungsordnung von 2007 studieren, können Sie noch zum Sommersemester 2017 freiwillig studiengangintern in die neue Prüfungsordnung von 2015 wechseln. Sie können Ihr Studium nach der Prüfungsordnung von 2007 jedoch auch fortsetzen und bis zum Ende des Sommersemesters 2017 abschließen.

Zum Wintersemester 2017/18 werden automatisch alle Studierenden, die bisher nach der Prüfungsordnung von 2007 studiert haben und ihr Studium nach der Prüfungsordnung von 2007 NICHT bis zum Ende des Sommersemesters 2017 abschließen, in die neue Prüfungsordnung von 2015 unter Anerkennung ihrer bisher erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen überführt. Das Studium kann dann unter den Bedingungen der neuen Prüfungsordnung fortgesetzt und abgeschlossen werden.

Im Folgenden möchten wir Ihnen einige wichtige Informationen zu den neuen Prüfungsordnungen, dem Wechsel der Prüfungsordnung und zur Anerkennung bisher erbrachter Studien- und Prüfungsleistungen bereitstellen. Nehmen Sie diese und alle weiteren studiengangspezifischen Informationen bitte genau zur Kenntnis, bevor Sie sich für einen Wechsel entscheiden.

Was ändert sich in den neuen Prüfungsordnungen grundsätzlich?

Grundsätzlich orientieren sich die neuen Prüfungsordnungen und die Studiengangsstrukturen an den universitätsweiten Rahmenvorgaben des Modells "Studieren in Köln". Die Studiengänge wurden im Zuge der Anpassung an dieses Modell inhaltlich weiterentwickelt und z.T. in ihren Schwerpunktsetzungen verändert. Auf studiengangsstruktureller Ebene sind die folgenden Veränderungen in den fachwissenschaftlichen Bachelorstudiengängen umgesetzt worden, um die Transparenz und Vergleichbarkeit der Anforderungen im Studium zu gewährleisten:

  • Module haben in der Regel einen Umfang von 6 LP, 9 LP, 12 LP, 15 LP oder 18 LP.
  • Prüfungsformen für Modulprüfungen sind definiert (d.h. je Modul ist festgelegt, ob die Modulprüfung in Form einer Klausur, einer Hausarbeit, eines Portfolios, eines Referats mit Ausarbeitung o.ä. zu erfolgen hat).
  • Modulprüfungen sind in der Regel versuchsrestringiert, d.h. je Modulprüfung stehen drei Prüfungsversuche zur Verfügung; zusätzlich zu diesen Prüfungsversuchen stehen jeder/jedem Studierenden drei weitere Prüfungsversuche für das gesamte Studium zur Verfügung (sog. Joker-Regel); wer mindestens 140 LP erreicht hat, erhält noch einen weiteren zusätzlichen Prüfungsversuch (sog. Ass-Regel).
  • Eine selbständige Anmeldung der Studierenden zu den Prüfungen ist (in der Regel bis sechs Wochen vor dem Prüfungstermin) in allen Modulen erforderlich; ohne Anmeldung zu den Prüfungen besteht kein Anspruch auf Prüfung.  
  • Die Bearbeitungszeit für die Bachelorarbeit beträgt nun 12 Wochen.
  • Mündliche Fachprüfungen oder Abschlusskolloquia (zum Ende des Studiums) sind nicht mehr vorgesehen.

Was ändert sich in den neuen Prüfungsordnungen bezogen auf die BA-Studiengänge Erziehungswissenschaft (1-Fach/2-Fach)?

Neben diesen für alle fachwissenschaftlichen Studiengänge gleichermaßen geltenden Änderungen sind noch einige studiengangspezifische Änderungen zu berücksichtigen. Informationen zu den inhaltlichen Änderungen der Bachelorstudiengänge Erziehungswissenschaft (1-Fach/2-Fach) können Sie den Modulhandbüchern bzw. den Prüfungsordnungen entnehmen. Achten Sie dabei bitte vor allem auf Veränderungen in den folgenden Bereichen:

  • Basismodule BM-EZW 1-3, Aufbaumodule AM-EZW 1-4 (Hauptfach Erziehungswissenschaft, relevant für 1-Fach- und 2-Fach-BA)
  • Studienfach Psychologie (Basismodule BM-PSY 1-5, Aufbaumodul AM-PSY 1-2, relevant für 1-Fach-BA)
  • Studienfach Sozialwissenschaften (Basismodule BM-SOWI 1-3, Aufbaumodule AM-SOWI 1-4, relevant für 1-Fach-BA)
  • Praktikumsmodul (in der jeweils für 1-Fach und 2-Fach-BA vorgesehenen Form, relevant für 1-Fach- und 2-Fach-BA)
  • Schwerpunktemodule SM 1-8 (inhaltlich nur z.T. deckungsgleich mit den Wahlpflichtmodulen 1-8 nach PO 2007, relevant für 1-Fach- und 2-Fach-BA)

Die Prüfungsordnungen können Sie über die folgenden Links aufrufen:

Die Modulhandbücher finden Sie in Kürze hier:

  • Modulhandbuch B.A. Erziehungswissenschaft (1-Fach-BA)
  • Modulhandbuch B.A. Erziehungswissenschaft (2-Fach-BA)

Wie erfolgt der freiwillige studienganginterne Wechsel in die neuen Prüfungsordnungen 2015?

Jeder/jedem Studierenden steht es offen, letztmalig zum oder im Sommersemester 2017 freiwillig studiengangintern in die neue Prüfungsordnung zu wechseln. Der freiwillige studienganginterne Wechsel muss beim zuständigen Prüfungsamt innerhalb der für den Wechsel gesetzten Frist beantragt werden (siehe unten). Der Wechsel ist unwiderruflich.

Der Antrag wird vom Prüfungsausschuss genehmigt, sofern nicht zwingende Gründe gegen eine Genehmigung sprechen - dies ist in der Regel nur dann der Fall, wenn sich Studierende gerade in einem schwebenden Prüfungsverfahren befinden (bspw. die BA-Arbeit ist bereits angemeldet oder eine Prüfung wurde im letztmöglichen Versuch unternommen und die Bewertung dieser steht noch aus).

Nachdem ein Antrag entschieden worden ist, werden die Daten der/des betroffenen Studierenden dem Studierendensekretariat gemeldet, welches die Umschreibung auf die neue Prüfungsordnung vornimmt. Sobald die Umschreibung erfolgt ist, wird das Studierendensekretariat die Umschreibung an das Prüfungsamt (und die/den Studierenden) rückmelden.

Wie erfolgt die Anerkennung von bereits erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen bei einem freiwilligen studienganginternen Wechsel?

Bereits erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen werden bei einem freiwilligen studienganginternen Wechsel in die Prüfungsordnungen 2015 in der Regel überführt und auf die inhaltlich äquivalenten Module der neuen Prüfungsordnung anerkannt. Die Regeln, nach denen die Anerkennung bereits erbrachter Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt, sind von den zuständigen Prüfungsausschüssen beschlossen worden. Bei dieser Form der Anerkennung handelt es sich nicht um eine Anerkennung im Sinne des Hochschulgesetzes (HG NRW § 63a, 2014). Bei der Anerkennung im Zuge des Wechsels der Prüfungsordnung werden sämtliche erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen berücksichtigt, sofern entsprechende Regeln über die Anerkennung getroffen worden sind.

Die Informationen zu konkreten Titeln von Lehrveranstaltungen, Namen der/des Dozent/in der Lehrveranstaltungen sowie das Semester, in dem eine konkrete Leistung erbracht worden ist, werden im Zuge dieser Anerkennung derzeit NICHT überführt - bei der Anerkennung der Studienleistungen werden lediglich die entsprechenden Elemente in KLIPS 2.0 auf positiv gesetzt, bei der Anerkennung von Prüfungsleistungen werden die entsprechenden Modulprüfungen mit den jeweiligen Noten anerkannt. 

Die standardisierten Anerkennungsregeln für die Bachelorstudiengänge Erziehungswissenschaft finden Sie hier (in Kürze):

  • Anerkennungsregeln B.A. Erziehungswissenschaft (1-Fach)
  • Anerkennungsregeln B.A. Erziehungswissenschaft (2-Fach)

Die Anerkennung als solche erfolgt, nachdem der Antrag auf freiwilligen studienganginternen Wechsel der Prüfungsordnung vom Prüfungsamt genehmigt und die/der Studierende vom Studierendensekretariat umgeschrieben worden ist. 

Damit alle Studierenden individuell entscheiden können, ob ein Wechsel der Prüfungsordnung in ihrer aktuellen Situation sinnvoll ist und in welcher Weise die bisher erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen überführt werden, steht das sogenannte Migrationstool zur Verfügung.

Wie können Studierende - bezogen auf ihren individuellen Studienverlauf und Leistungsstand - feststellen, welche bereits erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen bei einem möglichen Wechsel anerkannt werden?

Zur Simulation der Überführung von erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen steht das sogenannte Migrationstool zur Verfügung. Dieses Tool unterstützt die Studierenden im ersten Schritt darin -  bezogen auf den jeweils individuellen Studienverlauf - festzustellen, wie auf Basis des aktuellen Leistungsstands bereits erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen überführt werden würden. Auf Basis dieser Simulationsansicht können Studierende in einem zweiten Schritt entscheiden, ob ein Wechsel der Prüfungsordnung für sie in Betracht kommt und ggf. im Anschluss daran den Antrag auf Wechsel der Prüfungsordnung generieren.

Wie funktioniert das Migrationstool?

Das Migrationstool erfordert zunächst den Login der/des Studierenden. Benutzername und Passwort sind identisch mit den Daten, die auch für den Login in den Studierenden-Account oder in KLIPS 1 verwendet werden. Nach dem Start des Migrationsassistenten und der Zustimmung zum Datenimport aus dem aktuellen Studienkonto aus KLIPS 1 zeigt das Migrationstool sämtliche bereits registrierten Studien- und Prüfungsleistungen nach der alten Prüfungsordnung an. Die Leistungsdaten sind genau zu überprüfen und ggf. sind in KLIPS 1 noch weitere Leistungen zu registrieren. Sobald sämtliche erbrachte und registrierte Studien- und Prüfungsleistungen korrekt angezeigt werden, kann die Simulation gestartet werden. Auf Basis der von den Prüfungsausschüssen beschlossenen und im Migrationstool hinterlegten Anerkennungsregeln zeigt das Migrationstool - bezogen auf den individuellen Leistungsstand - an, welche Studien- und Prüfungsleistungen bei einem Wechsel anerkannt werden würden.

Auf Basis dieser Simulation und vor dem Hintergrund der Kenntnisse über die Rahmenbedingungen der neuen Prüfungsordnungen kann jede/jeder Studierende entscheiden, ob für sie oder ihn und ggf. wann ein Wechsel der Prüfungsordnung sinnvoll sein kann.

Wie wird der Antrag auf freiwilligen studienganginternen Wechsel der Prüfungsordnung gestellt?

Wer sich für einen freiwilligen studienganginternen Wechsel der Prüfungsordnung entscheidet, kann über das Migrationstool den erforderlichen Antrag generieren und ausdrucken. Bestandteile dieses Antrags sind u.a. das zu unterzeichnende Antragsformular, die fakultätsspezifischen Hinweise sowie eine Übersicht über die erbrachten und für die Anerkennung vorgesehenen Leistungen. Der gesamte Antrag ist beim zuständigen Prüfungsamt innerhalb der gesetzten Frist einzureichen. Unvollständige Anträge werden nicht berücksichtigt.

Zum Sommersemester 2017 kann der freiwillige studienganginterne Wechsel der Prüfungsordnung im Zeitraum vom 16.01. - 20.04.17 beantragt werden. Der unterschriebene Antrag auf freiwilligen studienganginternen Wechsel der Prüfungsordnung für die BA-Studiengänge Erziehungswissenschaft ist einzureichen im:

Prüfungsamt Erziehungswissenschaft, Gronewaldstr. 2, 50931 Köln

Wie kann das Migrationstool gestartet werden?

 

Startbutton Migrationstool