In der AG Sprachliche Bildung befinden sich folgende Forschungsprojekte:

(Stand: September 2017, alphabetische Reihenfolge)


PKE - Professionelle Kompetenz von Englischlehrkräften:
Fachdidaktisches Wissen angehender Englischlehrkräfte - Konzeption, Messung, Validierung 

Ziel der Studie ist die Erweiterung des in der TEDS-LT-Studie entwickelten Ansatzes zur Messung von eher handlungsnahem Wissen zu fremdsprachlichen Lehr- und Lernprozessen. Das weiterentwickelte Instrument wird an Stichproben angehender Englischlehrkräfte im Master-Studium und im Referendariat eingesetzt, verbunden mit der Testung ihres Fachwissens, ihres pädagogischen Wissens und ihrer Sprachkompetenz.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage.

Projektleitung: Prof. Dr. Johannes König (Universität zu Köln)

Projektdauer: Seit Januar 2014

gefördert von:

 (GZ: KO3947/6-1)

Literatur:

König, J., Lammerding, S., Nold, G., Rohde, A., Strauß, S. & Tachtsoglou, S. (2016). Teachers' Professional Knowledge for Teaching English as a Foreign Language: Assessing the Outcomes of Teacher Education. Journal of Teacher Education, 67 (4), 320-337. Download PDF

Rohde, A. & König, J. (2015). Messbarkeit von Kompetenzen im Unterricht. In A. Bresges, B. Dilger, T. Hennemann, J. König, H. Lindner, A. Rohde & D. Schmeinck (Hrsg.), Kompetenzen perspektivisch. Interdisziplinäre Impulse für die LehrerInnenbildung (Teil III). Münster: Waxmann.

Roters, B., König, J., Tachtsoglou, S. & Nold, G. (2013). Fachdidaktisches Wissen angehender Englischlehrkräfte - Theoretischer Rahmen und empirische Ergebnisse zur Struktur eines Testinstruments. Lehrerbildung auf dem Prüfstand, 6 (2), 155-177.


PlanvoLL-D - Die Bedeutung des professionellen Wissens angehender Deutschlehrkräfte für ihre Planung von Unterricht

Das Projekt "Die Bedeutung des professionellen Wissens angehender Deutschlehrkräfte für ihre Planung von Unterricht: Validierung und methodische Innovation" (PlanvoLL-D) zielt auf die Beantwortung der Frage, wie das professionelle Wissen, das angehende Deutschlehrkräfte während der ersten Phase ihrer Ausbildung an Universitäten erworben haben, mit der Bewältigung einer Kernanforderung in der zweiten Phase der Lehrerausbildung (Vorbereitungsdienst bzw. Referendariat) zusammenhängt: der Planung von Unterricht.

Es werden zwei übergreifende Fragestellungen verfolgt:

1. Gelingt eine Konkretisierung generischer Planungskompetenz (didaktische Adaptivität) im Hinblick auf die Fachdidaktik Deutsch (fachdidaktische Adaptivität)?
2. Lässt sich mithilfe des im Rahmen der universitären Ausbildung erworbenen Wissens Planungskompetenz bzw. die Veränderung von Planungskompetenz vorhersagen und damit ein Beleg für dessen prognostische Validität erbringen?

Zielgruppe sind angehende Sekundarstufenlehrkräfte mit Fach Deutsch in Berlin und Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage .

Projektleitung: Prof. Dr. Johannes König (Verbundleitung, Universität zu Köln), Prof. Dr. Albert Bremerich-Vos (Universität Duisburg-Essen), Dr. Christiane Buchholtz (Humboldt-Universität zu Berlin)

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Dr. Sandra Lammerding , Dr. Sarah Strauß, Ilka Fladung (Universität Duisburg-Essen), Charlotte Schleiffer (HU Berlin)

Literatur:

Bremerich-Vos, A. & Dämmer, J. (2013). Professionelles Wissen im Studienverlauf: Lehramt Deutsch. In S. Blömeke, A. Bremerich-Vos, G. Kaiser, G. Nold, H. Haudeck, J.-U. Keßler & K. Schwippert (Hrsg.), Professionelle Kompetenzen im Studienverlauf. Weitere Ergebnisse zur Deutsch-, Englisch- und Mathematiklehrerausbildung aus TEDS-LT (S. 47-75). Münster: Waxmann.

König, J., Buchholtz, C. & Dohmen, D. (2015). Analyse von schriftlichen Unterrichtsplanungen: Empirische Befunde zur didaktischen Adaptivität als Aspekt der Planungskompetenz angehender Lehrkräfte. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 18 (2), 375-404. Download PDF (Open Access)


Professionelle Kompetenzen von Grundschullehrkräften zum basalen Lesen- und Schreibenlernen

Bislang weitgehend unerforscht ist die professionelle Kompetenz, insbesondere das Fachwissen, das fachdidaktische Wissen sowie die Überzeugungen, von Grundschullehrkräften auf dem Gebiet des basalen Lesen- und Schreibenlernens im Zusammenhang mit der Unterrichtsqualität im schriftsprachlichen Anfangsunterricht und dem Erfolg von Schülerinnen und Schülern im unteren Leistungsbereich beim basalen Lesen- und Schreibenlernen. In einem interdisziplinären Forschungsverbund aus Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen Fachdidaktik Deutsch, Pädagogik und Didaktik im Förderschwerpunkt Lernen, Psychologie, Quantitative Methoden der empirischen Schulforschung, Allgemeine Didaktik und Pädagogik der Grundschule soll vor dem skizzierten Hintergrund folgenden Fragestellungen nachgegangen werden:

1. Welche Aspekte gehören zum Fachwissen, zum fachdidaktischen Wissen sowie zu grundlegenden Überzeugungen von Grundschullehrkräften zum basalen Lesen- und Schreibenlernen, und wie lassen sich diese Aspekte legitimieren?
2. Wie können Fachwissen, fachdidaktisches Wissen und Überzeugungen von Grundschullehrkräften zum basalen Lesen- und Schreibenlernen gemessen werden?
3. Wie verändern sich Fachwissen, fachdidaktisches Wissen und Überzeugungen zum basalen Lesen- und Schreibenlernen bei (angehenden) Grundschullehrkräften über die verschiedenen Phasen der Lehrer/innenbildung hinweg?
4. Welche Wissensbestände und Überzeugungen von Grundschullehrkräften zum basalen Lesen- und Schreibenlernen sind bedeutsam für den Lernerfolg beim Schriftspracherwerb von Schülerinnen und Schülern im unteren Leistungsbereich im ersten Schuljahr?

Projektdauer: Ab 2015

Projektleitung: Prof. Dr. Petra Hanke

Projektbeteiligte: Prof. Dr. Michael Becker-Mrotzek, Prof.‘in Dr. Hilde Haider, Prof. Dr. Johannes König, Prof. Dr. Thorsten Pohl, Prof. Dr. Alfred Schabmann, Rebecca Schmitt, Dr. Sarah Strauß


Zukunftsstrategie Lehrer*innenbildung Köln (ZuS):
Heterogenität und Inklusion gestalten, Teilprojekt Qualitätssicherung und Entwicklung

(Bei diesem Projekt handelt es sich um ein Querschnittsprojekt, weshalb es in allen Arbeitsgruppen zu finden ist)

Die Universität zu Köln beteiligt sich mit dem Projekt „Zukunftsstrategie Lehrer*innenbildung Köln (ZuS): Heterogenität und Inklusion gestalten" an dem Bund-Länder-Programm „Qualitätsoffensive Lehrerbildung". Die vorgeschlagenen Maßnahmen werden einer systematischen, evidenzbasierten Qualitätskontrolle unterzogen. Zu diesem Zweck wird im Teilprojekt „Qualitätssicherung und Entwicklung" eine Evaluationseinheit gebildet, die eingebettet ist in das Interdisziplinäre Zentrum für empirische LehrerInnen- und Unterrichtsforschung (IZeF). Zu ihren Aufgaben gehören: Hochschulweites Bildungsmonitoring, Koordination der im Bereich der Competence Labs und im Inklusionsmodul stattfindenden Evaluationen, Herstellen von Anschlussstellen zur Graduiertenschule.

Weitere Informationen zur Zukunftsstrategie Lehrer*innenbildung Köln (ZuS) finden Sie auf der Projekthomepage.

Die „Zukunftsstrategie Lehrer*innenbildung (ZuS)" der Universität zu Köln wird im Rahmen der gemeinsamen „Qualitätsoffensive Lehrerbildung" von Bund und Ländern aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.

Teilprojektleitung Qualitätssicherung und Entwicklung: Prof. Dr. Johannes König (Universität zu Köln)