Apl. Prof. Dr. Elisabeth Sticker




Allgemeine Informationen:

Telefon: 0221 470-5438 (Sekretariat)
Fax: 0221 470-6920
E-Mail: e.sticker@uni-koeln.de
Sprechstunde: nach Vereinbarung über e.sticker@uni-koeln.de



Curriculum Vitae


Akademische Qualifikationen:

Seit 2009: Außerplanmäßige Professorin an der Universität zu Köln

2003-2009: Privatdozentin am Lehrstuhl für Entwicklungs- und Erziehungspsychologie

2003: Habilitation an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln,Thema der Habilitationsschrift: „Entwicklungsoptimierung bei Kindern und Jugendlichen mit angeborenem Herzfehler. Ergebnisse einer interdisziplinären Follow-up Studie zur Bedeutung eines achtmonatigen motorischen Förderprogramms."Thema des Habilitationskolloquiums am 23.7.2003: „Möglichkeiten und Grenzendes Burnout-Konzeptes bei der Erfassung der subjektiven Belastung im Lehrerberuf"; Thema der Einführungsvorlesung am 26.11.2003:„Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Die Bedeutung des Sinns für Humor bei Menschen im höheren Alter."

1983: Promotion bei Frau Prof. Dr. Ursula Lehr (Min. a. D.) zum Thema "Zu früh geborenen - unbedingt ein Nachteil? Eine vergleichende Analyse des Entwicklungsverlaufes Früh-und Reifgeborener in den ersten 13 Lebensjahren"

1980: Diplom Psychologie Universität Bonn

1974: 1. Staatsprüfung für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen, PH Köln


Beruflicher Werdegang:

2008-2014: Vertretungsprofessur Pädagogische Psychologie an der Universität Siegen, Fakultät II Bildung •Architektur • Künste",

März 2004 bis Juli 2008: Leitung des Projektes Hochbegabung Köln (PHK) beim Schulpsychologischen Dienst der Stadt Köln

WS 2003/04: Lehrauftrag am Psychologischen Institut der Universität zu Köln (Vorlesungen "Entwicklungspsychologie" für BA-Studierende und „Spezielle Entwicklungspsychologie" für Diplom-Studierende)

1997-2002: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Entwicklungs- und Erziehungspsychologie des Psychologischen Instituts der Universität zu Köln

seit 11'1998: Dozentin beim Ausbildungsgang für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie an der Universität zu Köln (AKiP), Bereich „Entwicklungspsychologische Grundlagen"

1989-1996: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Abteilung Entwicklungsdiagnostik am Zentrum für Kinderheilkunde der Universität Bonn, Forschungsprojekte von DFG und BMG zur Lebensqualität von Frühgeborenen und Reifgeborenen bis ins Erwachsenenalter

1983-1987: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Psychologischen Institut der Universität Bonn; Abteilung Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie

1980-1983: Promotionsstipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung und Tätigkeit an der Abteilung Entwicklungsdiagnostik am Zentrum für Kinderheilkunde der Universität Bonn


Aktuelle Forschungsschwerpunkte:

  1. Projektives Diagnostikum zum Beziehungserleben von Kindern (ProDiBez, in Entwicklung)
  2. Entwicklungsoptimierung von chronisch kranken Kindern und Jugendlichen in Familie, Freizeit, Sport, Schule
  3. Berufliche Rehabilitation bei jungen Menschen mit chronischen Erkrankungen, insbesondere mit angeborenem Herzfehler
  4. Identifizierung und Förderung von Hochbegabten

Lehrveranstaltungen:

  • Entwicklungspsychologie von der Pränatalzeit bis zum Alter
  • Pädagogische Psychologie, z.B. Probleme im Lehrerberuf, Psychologische Diagnostik in pädagogischen Anwendungsfeldern, Erkennen und Förderung von Hochbegabten, Chronisch kranke Kinder in der Schule, Begleitung, trauernder Klassen
  • Gesundheitspsychologie, z.B. Ressourcenperspektiven, Gesundheitsförderung

Ausgewählte Publikationen:

Monografien:

Brandt, I., Sticker, E. J. & Höcky, M. (1997). Lebensqualität von Frühgeborenen und Reifgeborenen bis ins Erwachsenenalter. Auseinandersetzung mit biologischen und sozialen Risiken (prä-,peri- und postnatal sowie im Kindesalter). Band 84, Schriftenreihe des Bundesministeriums für Gesundheit. Baden-Baden: Nomos.

Brandt, I. & Sticker, E. J. (2001). Griffiths-Entwicklungsskalen(GES) zur Beurteilung der Entwicklung in den ersten beiden Lebensjahren (2. Aufl.). Weinheim: Beltz.

Den entsprechenden Flyer erhalten Sie gerne auf Anfrage per E-Mail an e.sticker@uni-koeln.de.

Melchers, P., Floß, St., Brandt, I., Esser, K. J., Lehmkuhl, G.,Rauh, H. & Sticker, E. (2003). EVU. Erweiterte Vorsorgeuntersuchung. Entwicklungsneurologische und entwicklungspsychologische Ergänzung zur pädiatrischen Vorsorge beiU4 bis U9. Testkoffer und Manual. Leiden: PITS.

Den entsprechenden Flyer erhalten Sie gerne auf Anfrage per E-Mail an e.sticker@uni-koeln.de.

Sticker, E. J. (2004). Sportmacht stark - auch bei angeborenem Herzfehler. Ergebnisse einer interdisziplinären Follow-up Studie zur Entwicklungsoptimierung. Aachen: Shaker-Verlag.

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Herausgeberwerk:

Mittag, E. Sticker, E. & Kuhlmann, K. (2006). Leistung - Lust und Last. Impulse für eine Schule zwischen Aufbruch und Widerstand. Kongressbericht der 17. Bundeskonferenz für Schulpsychologie vom18.-22.September 2006 in Köln. Bonn: Deutscher Psychologen Verlag GmbH.

Beiträge in Herausgeberwerken:

Sticker, E. J. (1991). The importance of grandparenthood during the life cycle in Germany. In P.Smith (Ed.) The psychology of grandparenthood. An international perspective (pp- 32-49). Routledge & Kegan Paul, London.

Sticker, E. J.,Bjarnason-Wehrens, B., Dordel, S., Leurs, S. & Schickendantz, S.(2001). Kölner Modell „Sport mit herzkranken Kindern". Ergebnisse der psychologischen Untersuchungen. In B. Bjarnason-Wehrens & S. Dordel. (Hrsg.),Motorische Förderung von Kindern mit angeborenen Herzfehlern (S.89-100). Sankt Augustin: Academia Verlag.

Sticker, E. J., Bjarnason-Wehrens, B., Dordel, S., Leurs, S. &Schickendantz, S. (2001). Kölner Modell „Sport mit herzkranken Kindern". Die langfristige Bedeutung des Sportprogramms -Einzelfallbeschreibung „Simona". In B. Bjarnason-Wehrens, &S. Dordel, (Hrsg.), Motorische Förderung von Kindern mitangeborenen Herzfehlern (S. 121-127). Sankt Augustin: Academia Verlag.

Sticker, E. J. (2001). Kinderherzsportgruppen in Deutschland. In B. Bjarnason-Wehrens & S. Dordel (Hrsg.), Motorische Förderung von Kindern mit angeborenen Herzfehlern (S. 128-134). Sankt Augustin: Academia Verlag.

Remmert, B. & Sticker, E. (2006). Hochbegabte unterrichten- mehr Frust als Lust? In: E. Mittag, E. Sticker & K. Kuhlmann (Hrsg.),Leistung -Lust und Last. Impulse für eine Schule zwischen Aufbruch und Widerstand. Kongressbericht der 17. Bundeskonferenz für Schulpsychologie vom 18.-22. September 2006 in Köln (S. 141-145).Bonn: Deutscher Psychologen Verlag.

Sticker, E. J. & Brandt, I. (2007). Bonner Longitudinalstudie (BLS): Bewältigung von Entwicklungsproblemen frühgeborener Kinder bis ins Erwachsenenalter. In I. Fooken & J. Zinnecker (Hrsg.), Trauma und Resilienz - Chancen und Risiken lebensgeschichtlicher Bewältigung von belasteten Kindheiten.(S.63-74). Weinheim: Juventa Verlag.

Renziehausen, A., Macha, T., Petermann, F. Brandt, I. & Sticker,E. (2007). Entwicklungsdiagnostik mit dem neuropsychologischen Entwicklungsscreening (NES): Verfahrensbeschreibung und Diskussion originärer Merkmales des NES als ein neuer Ansatz in der Entwicklungsdiagnostik. In C. Leyendecker (Hrsg.), Gemeinsam Handeln statt Behandeln. Aufgaben und Perspektiven der Komplexleistung Frühförderung (S. 311-317). München: Reinhardt-Verlag.

Sticker, E.J., Schickendantz, S., Bjarnason-Wehrens, B., Dordel, S.Leurs, S. (2011). Selbstmanagement durch Sport bei Kindern und Jugendlichen mit angeborenem Herzfehler. In C. von Hagen & H.P. Schwarz (Hrsg.), Selbstmanagement bei chronischen Krankheiten im Kindes- und Jugendalter (S. 223-236). Weinheim: Beltz PVU.

Brandt, I., Sticker, E.J., Gausche, R. & Lentze, M. (2011).Catch-up Growth and Supine Length/Height in VeryLow Birth Weight, Small for Gestational Age Preterm Infants. Resultsof a Londitudinal Study from Birth to Adulthood. In V. Preedy (Ed.), Handbook of Growth and Growth Monitoringin Health and Disease (pp. 831-489).Springer.

Sticker, E.J. & Schickendantz, S. (2013). Angeborene Herzfehler. In A. Lohaus & N. Heinrichs (Hrsg.). Chronische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Psychologische und medizinische Grundlagen (S.90-102). Beltz: Weinheim.

Schickendantz, S., Sticker, E. & Dubowy, K.-O. (2015).Somatisch chronisch kranke Kinder in der inklusiven Regelschule (S.174-182). In K. Reich & D. Asselhoven (Hrsg.), Die Inklusive Universitätsschule Köln. Weinheim: Beltz.

Zeitschriftenartikel:

Sticker, E. J. (1985). Zu früh geboren - Nachteil für die schulische Entwicklung? Psychologie in Erziehung und Unterricht, 32,81-92.

Sticker, E. J. (1985). Vergleich der schulischen Leistungen Früh-und Reifgeborener bis zum Alter von 13 Jahren. Psychologie in Erziehung und Unterricht, 32, 248-253.

Sticker, E. J. & Flecken, M. (1986). Die Beziehung zwischen Großeltern und ihren Enkeln im Vorschulalter. Zeitschrift für Gerontologie, 19, 336-341.

Sticker, E. J. (1987). Beziehungen zwischen Großeltern und Enkeln. Zeitschrift für Gerontologie, 20, 269-274.

Sticker, E.J. & Holdmann, K. (1988). Die Beziehung zwischen 13-bis 14jährigen Mädchen und ihren Großmüttern. Psychologie in Erziehung und Unterricht, 35, 27-33.

Sticker, E. J. (1988). Das Bild des Alters in Lesebüchern der 3. und4. Klasse. Psychologie in Erziehung und Unterricht, 35, 173-179.

Sticker, E. J. & Schneider, A. (1990). Die Darstellung von Geschwisterbeziehungen in Grundschullesebüchern. Psychologie in Erziehung und Unterricht, 37, 259-268.

Brandt, I. & Sticker, E. J. (1991). Bedeutung der Alterskorrekturbei Frühgeborenen. Monatsschrift für Kinderheilkunde, 139, 16-21.

Sticker, E. J., Brandt, I. & Höcky, M. (1998). Lebensqualität sehr kleiner Frühgeborener bis ins Erwachsenenalter. Praktische Konsequenzen aus der Bonner Längsschnittstudie. Kindheit und Entwicklung, 7, 143-153.

Sticker, E. J., Brandt, I. & Höcky, M. (1999). Resilience: Die Überwindung von Entwicklungsproblemen am Beispiel sehr kleiner Frühgeborener. Konzeptuelle Überlegungen und Ergebnisse bis ins Erwachsenenalter. Monatsschrift für Kinderheilkunde, 147, 676-687.

Melchers, P., Floß, S., Brandt, I., Eßer, K.-J., Grimm, H., Lehmkuhl, G., Rauh, H. & Sticker, E. (2000).Entwicklungsneurologische und entwicklungspsychologische Ergänzung der Vorsorgeuntersuchungen U4 bis U9. Kinder- und Jugendarzt, 31,891-896.

Sticker, E. J. (2002). Das Sportattest bei chronisch kranken Kindern und Jugendlichen als Benotungskalkül. Stellungnahmen der Bundesländer zu einer kontraproduktiven Praxis. Sportunterricht, 51,339-345.

Sticker, E. J., Schmidt, C. & Steins, G. (2003). Das Selbstwertgefühl chronisch kranker Kinder und Jugendlicher am Beispiel Adipositas und angeborener Herzfehler. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 51, 17-34.

Kanth, E. Helms, C. Sticker, E., van der Mei, S., Sensmeier, J, Nock, H. Kusch, M. & Schmaltz, A. (2003). Etablierung psycho-sozialer Versorgung in der Pädiatrischen Kardiologie: Ergebnisse einer bundesweiten Befragung. Zeitschrift für Ärztliche Fortbildung und Qualitätssicherung, 97, 133-139.

Brandt, I., Sticker, E. J. & Lentze, M.(2003). Catch-upgrowth of head circumference of very-low-birthweight small-forgestational age preterms infants and mental development up to adulthood. Journal of Pediatrics, 142, 463-468.

Brandt, I., Sticker, E. J.,Gausche, R. & Lentze, M. (2005). Catch-up growth of supine length/ height of very low birth weight, small for gestational age preterm infants to adulthood. Journal of Pediatrics, 144, 662-668.

Floß, St., Melchers, P, Brandt, I., Eßer, K.-J., Lehmkuhl, G., Rauh, H. & Sticker, E. (2006). Die erweiterte Vorsorgeuntersuchung (EVU), eine entwicklungsneurologische und entwicklungspsychologische Ergänzung zur pädiatrischen Vorsorge beiU4 bis U9. Kinder- und Jugendarzt, 37, 420-426.

Schickendantz, S., Sticker, E. J., Dordel, S. & Bjarnason-Wehrens, B. (2007). Bewegung, Spiel und Sport mit herzkranken Kindern. Deutsches Ärzteblatt, 2. März 2007, A563-569.

Fooken, I. & Sticker, E. (2009). Einwicklungsoptimierung als Inklusionspraxis? Beiträge des Fachs Psychologie im Studiengang „BAStEI"¹.Siegen: SozialSI:SO 2'2009, 28-33.

Feith, N., Jann, P., Pennings, C. & Sticker, E.J. (2010). „Ein Gefühl wie im Wartesaal" -MENSA-Mitglieder zu Wünschen und Wirklichkeit von Förderung. Bildung und Erziehung. 63, 79-90 (Sonderheft „Förderung von Begabungen").

Gasteiger Klicpera, B. & Sticker, E. (2011). Deutscher Rechtschreibtest für das erste und zweite / dritte und vierte Schuljahr, DERET1-2+/3-4+.  Report Psychologie, 36,479-481. Psychologische Rundschau, 63, 75-77.

Schickendantz, S., Dubowy, K.-O., Sticker, E.J. & Bjarnason-Wehrens, B. (2013). Sporttauglichkeit bei Kindern mit angeborenen Herzfehlern. Physicalactivity for pediatric patients with congenital heart disease. Monatsschrift für Kinderheilkunde, 1, 15-20.2012DOI:10.1007/s00112-012-2773-7.

Sticker, E. (2014). Sport bei chronischen Erkrankungen im Kindesalter am Beispiel von angeborenen Herzfehlern. Kinder- und Jugendarzt,45,261-265.

¹BAStEI :BA-Studiengang Pädagogik: Entwicklung und Inklusion