Graduiertenschule

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Vielfalt und Wandel gestalten

Die rasanten ökonomischen, ökologischen, technologischen wie kulturellen Entwicklungen in Folge der Globalisierung und der demographische Wandel speziell in den westlichen Industrieländern haben gravierende Auswirkungen auf unsere Lebensbedingungen.
Hieraus ergeben sich komplexe Forschungsfragen. Sie betreffen die Bedingungen für Lebensqualität und Gesundheit in allen Lebensphasen ebenso wie das Problem der Selbstbestimmung, Selbstständigkeit und Inklusion im Alter. Aber auch Fragen nach unserem Umgang mit interkultureller Heterogenität in Gesellschaft und Schule, nach den Bedingungen lebenslangen Lernens oder nach den technologischen und medialen Herausforderungen, denen sich Menschen mit und ohne Behinderungen stellen müssen, werden in diesem Zusammenhang akut.
Mit Grundlagen- und angewandter Forschung in den Disziplinen Erziehungswissenschaften, Sozialwissenschaften, Heilpädagogik, Rehabilitationswissenschaften, Psychologie sowie Kunst und Musik verfügt die Fakultät über ein äußerst breites Spektrum an Forschungsexpertise, die in der Auseinandersetzung mit diesen und ähnlichen komplexen Problemen fruchtbar gemacht und zu neuartigen Forschungsansätzen weiter entwickelt werden kann.
"Managing Diversity and Transition - Vielfalt und Wandel gestalten": Unter diesem Leitmotiv integriert die Graduiertenschule der Humanwissenschaftlichen Fakultät deshalb interdisziplinär angelegte Forschungsthemen, die soziale und individuelle Herausforderungen gesellschaftlicher Transformationsprozesse zum Gegenstand haben. 
 

Die Forschungsgruppen

Auf diese Weise wird die Graduiertenschule das gesamte Spektrum an Forschungsinteressen und -methoden der Fakultät repräsentieren. Diese Vielfalt wird zugleich in drei Forschungsgruppen strukturiert und unter gemeinsamen Arbeitsschwerpunkten zusammengeführt.
Die Denominationen der einzelnen Forschungsgruppen sind dabei nicht als thematische Definition oder als Vorgriff auf ein festes Forschungs- und Arbeitsprogramm zu verstehen. Sie skizzieren vielmehr einen gemeinsamen, disziplinübergreifenden Fragehorizont, der in seinen verschiedenen Aspekten erst durch die je speziellen Forschungsvorhaben der Teilnehmer*innen überhaupt konkretisiert und erschlossen werden soll. Auf diese Weise sollen Gemeinsamkeiten und Differenzen der verschiedenen Themen sichtbar gemacht und der interdisziplinäre Austausch der Doktorand*innen untereinander gefördert werden.
Gruppe 1: Demographischer Wandel, Gesellschaft und Gesundheit
Gruppe 2: Sozialer Wandel, Interkulturelle Bildung und Inklusion in Schule und Gesellschaft
Gruppe 3:  Erleben, Verhalten und Lernen mit seinen sozialen und kognitiven Aspekten über die Lebensspanne