Nachteilsausgleich

Was ist das?

Nachteilsausgleiche sind Teil der „angemessenen Vorkehrungen“, wie sie in der UN-Behindertenrechtskonvention vorgesehen sind. Auf Hochschulebene sind sie im Hochschulrahmengesetz (HRG) verankert. Nach § 2 Abs. 4 des HRG haben die Hochschulen dafür Sorge zu tragen, dass behinderte Studierende in ihrem Studium nicht benachteiligt werden und die Angebote der Hochschule möglichst ohne fremde Hilfe in Anspruch nehmen können.

Es sind verschieden Formen des Nachteilsausgleichs zu unterscheiden, wie beispielsweise Nachteilsausgleich in Bezug auf Studien- und Prüfungsleistungen oder in Bezug auf Organisation und Durchführung des Studiums.

 

Unterstützungsangebote

Es existieren Unterstützungsangebote auf verschiedenen Ebenen:

Universitätsverwaltung der Universität zu Köln

Unterstützung bei allen Fragen rund ums Studium sowie der Stellung von Anträgen finden Sie bei diversen Angeboten der unter dem Punkt Behinderung und Studium

 

Spezielle Angebote bestehen für den Bereich des Nachteilsausgleichs:

  • Nachteilsausgleich in Bezug auf Organisation und Durchführung des Studiums
  • Nachteilsausgleich in Bezug auf Studien- und Prüfungsleistungen

 

Department Psychologie

SSC Psychologie

Das SSC Psychologie ist für die Veranstaltungsorganisation zuständig. Falls Sie besondere Anforderungen in Bezug auf die zu belegenden Veranstaltungen (z.B. Lage/Zugänglichkeit) haben, können Sie sich hier beraten lassen.

 

Prüfungsamt Psychologie

Das Prüfungsamt Psychologie ist für die Prüfungsorganisation zuständig, für den detaillierten Ablauf der einzelnen Prüfungen zeichnen die jeweiligen PrüferInnen verantwortlich.

 

Falls Sie bei der Ablegung von Prüfungsleistungen besondere Bedingungen benötigen, so können diese in Form eines Nachteilsausgleichs beim zuständigen Prüfungsamt beantragt werden.

Mögliche Formen des Nachteilsausgleichs sind beispielsweise:
• Schreibzeitverlängerung bei Klausuren
• Verlängerung der Bearbeitungszeit um tatsächlich anfallende Pausenzeiten
• Prüfungen in separaten Räumen mit eigener Aufsicht
• Verlängerung der Bearbeitungsfristen von Haus- und Abschlussarbeiten
• Änderung der Prüfungsform
• Erlaubnis der Nutzung einer Schreibassistenz oder technischer Hilfsmittel


WICHTIG: Es sollte jeweils individuell geprüft werden, welche Form von Nachteilsausgleich im Einzelfall sinnvoll ist. Wir empfehlen Ihnen deshalb, sich an das Servicezentrum Behinderung und Studium zu wenden.

 

Antragstellung

Der Antrag kann formlos beim Prüfungsamt Psychologie gestellt werden und sollte folgende Bestandteile beinhalten:

ärztliches Attest, aus dem die Form der Beeinträchtigung und ihre Auswirkungen auf die Studien- und Prüfungssituation hervorgehen

Art und Umfang des benötigten Nachteilsausgleichs

Antragsfrist für die Beantragung eines Nachteilsausgleichs ist spätestens 4 Wochen vor dem entsprechenden Prüfungstermin.

 

Nach Bearbeitung Ihres Antrages auf Nachteilsausgleich erhalten Sie vom Prüfungsamt Psychologie einen schriftlichen Bescheid, in dem Art und Form des gewährten Nachteilsausgleichs festgehalten sind. Bitte setzen Sie sich frühzeitig - spätestens jedoch 14 Tage vor dem jeweiligen Prüfungstermin - unter Vorlage dieses Bescheids mit den entsprechenden PrüferInnen in Verbindung, damit diese Ihre Prüfung entsprechend organisieren können.