Professur Reuter

 

Erziehungs- und Kultursoziologie/Lehrbereich Soziologie

Institut für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften

H3 Kontakt zum Thema

Max Musterman
Dr. Oliver Berli
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Raum 1.336, (HF, C-Trakt)

Gronewaldstraße 2
50931 Köln

Telefon +49 221 470-7349
Fax
E-Mail oberli@uni-koeln.de
Sprechstunde in der Vorlesungszeit:
montags: 11:00 bis 12:00 Uhr


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Forschung und Lehre

Arbeitsschwerpunkte

  • Kultursoziologie
  • Wissens- und Wissenschaftssoziologie
  • Soziologie des Wertens und Bewertens
  • Methodologie und Methoden der qualitativen Sozialforschung 

Forschungsprojekte

„Vertrauen und wissenschaftlicher Nachwuchs“ (VWiN)

Prekäre Beschäftigungsverhältnisse, internationale Konkurrenz, Lehr- und Forschungsevaluationen, unsichere Berufsperspektiven – die Planbarkeit und Transparenz einer wissenschaftlichen Karriere hat in den letzten Jahren stark abgenommen. Wissenschaftlicher Nachwuchs arbeitet stets unter dem Druck sich beweisen zu müssen, doch die veränderten strukturellen Bedingungen des Arbeitsplatzes Hochschule haben diesen Druck unweigerlich erhöht. Die Fachliteratur betont, dass Vertrauen insbesondere in Krisenzeiten eine wichtige Ressource darstellt: Vertrauen hilft bei Ungewissheit, es fördert die Leistungsbereitschaft und berufliche Identifikation. Auch für den wissenschaftlichen Nachwuchs scheint die Bedeutung von Vertrauen offensichtlich, aber die „Vertrauensfrage“ wird in bisherigen Studien zu Karrierewegen innerhalb der Hochschulen selten explizit gestellt, geschweige denn systematisch empirisch erforscht.

Weiterführende Informationen: http://winvertrauen.de/

 

„Die Liebe zur Musik und ihre Grenzen. Musik als Mittel der Distinktion und Gegenstand der Legitimierung" (abgeschlossen)

Ein breit aufgestellter Musikgeschmack gilt heute für viele als Ausweis kultureller Offenheit. Die Kombination von Vorlieben für unterschiedliche Musikstile wie beispielsweise Klassik, Indie und HipHop mit der dazugehörigen Absage an Kultursnobismus bedeutet aber noch nicht, dass symbolische und soziale Abgrenzungen generell an Bedeutung verlieren. In Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Theorien und Ergebnissen der Kulturkonsumforschung (Stichwort: Omnivorizität) wird im Anschluss an Bourdieu eine wissens- wie ungleichheitsanalytische Perspektive auf Musikgeschmack eingenommen und in Auseinandersetzungen mit empirischen Daten eine Modifikation bestehender theoretischer Deutungen vorgeschlagen. Als Datengrundlage dienen qualitative Interviews, die angelehnt an die Grounded Theory ausgewertet werden.

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Vorträge und Präsentationen

Lehrveranstaltungen

Verzeichnis der Schriften

Mitgliedschaften, Gremien- und Gutachtertätigkeiten