"HumanAward 2008"

Am 31. Oktoberwurde in der Universität zu Köln im Rahmen eines Festaktes der HumanAward 2008 der Familie-Kluge-Stiftung verliehen

2008

Eine Auszeichnung für mutige Initiatoren aus Erziehung, Wirtschaft und Wissenschaft, die Visionen leben und von der Notwendigkeit der Änderung überzeugt sind.

Zum Gelingen der Festlichkeit trug bei:

10.15
Einstimmende Musik Benedikt Möller 
10.30 Uhr Philipp Bröcher / Klavier
anschließend
  • Grußworte: Prof. Dr. Karl-J. Kluge
  • Zukunftsoptimismus:
    • Eva Kluge und Karl-J. Kluge
    • Univ. Prof. Dr. Annette Kluge
    • Francois Dugimont, Preisträger des HumanAward 2006
Benedikt Möller
  • Laudationes in Verbindung mit den Präsentationen/ Selbstreferenzen der PreisträgerInnen
  1. Annette Kluge / Hegwig Michalski
  2. Univ.-Prof. Dr. Bodo Januszewski/ Anne Kristin Laubac
  3. Bodo Januszewski/ Marian Kessels
  4. Annette Kluge/ Ralf Kosub
  5. Annette Kluge/ Sabine Schönberger
  6. Annette Kluge/ Herbert Matysiak
  7. Karl-J. Kluge/ Ann-Kathrin Wohlfahrt & Kim Stechmann
  8. Eva Kluge
    zur Preisübergabe an Frau Dr. Ursula von der Leyen in Berlin
  • Philipp Bröcher / Klavier
  • Annette Kluge
    Überleitung zum „KurzSchluss“:
    Marktplatz: Die PreisträgerInnen standen im Raum gesprächsbereit, um den Teilnehmern und Journalisten „Rede & Antwort“ zu stehen.
ca. 12.30 Uhr
Ende der Festlichkeit
Ausklang im Café des Ostasiatischen Museums
bis ca. 15.00 Uhr

Wofür steht der HumanAward 2008?

In unserer deutschen Gesellschaft ist die Zahl mutiger Initiatoren, die ihre Visionen glaubwürdig leben, weniger zahlreich. Insofern haben wir es in Deutschland zurzeit sehr schwer, mutige Initiatoren in Erziehung, Wirtschaft und Forschung zu entdecken. Wer also mutig initiiert, seine Visionen konsequent lebt und Veränderung als naturgegeben-lebendig akzeptiert, wird von den Stiftern dieses Awards als fortschrittlich definiert.

Worauf kam es an:

  • das humanistische Gedankengut des Projektes zu begründen,
  • im Projekt Optimismus zu verankern,
  • zu begründen, inwieweit sich das Projekt „ menschlich bzw. wirtschaftsethisch lohnt",
  • dass das Gesamtprojekt „Spaß macht" und Humor erzeugt und
  • Denkmuster in Frage stellt und neue Denkmuster installiert

Den Preisträgern ist es gelungen, lernpädagogische, wirtschaftspsychologische und gesellschaftliche Maßnahmen zur humanen Veränderung zu Gunsten der Gesellschaft und ihrer Aufgaben einzuleiten und beachtliche Ergebnisse zu erzielen. Wer mit dem Preis ausgezeichnet wird, hat es geschafft, Bewusstsein für Veränderungsnotwendigkeit zu schaffen:

Summa summarum:

Die BewerberInnen und PreisträgerInnen wagten es, zu verändern und wurden zum Gewinner.

Es wurden Projekte und Ideen in sechs Kategorien ausgezeichnet:

HumanAward 2008 in der Kategorie: Humane Familie und Erziehung

Dr. Ursula von der Leyen

Text (PDF)

Sie glaubt an Ideen „anderer" Art und verwirklicht sie.

HumanAward 2008 in der Kategorie: Humane Gesellschaft 

Anne Kristin Laubach

Das MiniClub-Projekt

Entwurf, Aufbauund Gestaltung einer Integrativen Kita

(Komplette Rede als PDF)

"Betreuungund frühe Hilfen für Kinder unter 3 Jahren" im Leitbild Köln 2020

Entwicklungund Umsetzung der integrativen Arbeit mit Kindern unter 3 Jahren gemäß denEntwicklungsbedürfnissen : Strukturen, die jeder Mitarbeiterin ermöglichen,intensive persönliche Beziehungen zu Kindern zu gestalten und diese zu reflektieren.

HumanAward 2008 in der Kategorie: Wissen und humanes Lernen

Hedwig Michalski

"DerSamstags-Club für helle Köpfe"

ImWesentlichen unterscheidet sich die Samstagsschule von der Regelschule durchdie unterschiedliche Gewichtung der inhaltlichen Schwerpunkte und diedementsprechend  gestaltete Ablauforganisation.

Der "Samstagsclub für helleKöpfe" bietet deshalb die Themenbereiche naturwissenschaftliches Arbeiten,Training der Sozialkompetenz und kreativen Kindertanz an. Unter der Anleitungvon Experten erhalten die Kinder die Möglichkeit, sich mit den unterschiedlichakzentuierten Angeboten zu befassen.

Das Individuum, mit seinem Bedürfnis nach Weiterentwicklung des eigenen geistigen und sozialen Potentials steht im Mittelpunkt des Projekts, aber immer im Hinblick darauf, dass Glück und Wohlergehen des Einzelnen positive Effekte auf die Entwicklung einer humanen Gesellschaft zeigen.

HumanAward 2008 in der Kategorie: Humane Familien-Reform

Herbert Matysiak

Individuelle Lebensmodelle

Freude, Neugier, Forscherdrang und Bildung für Kinder von Anfang an. (ab 6 Monate)

Chancengleichheit durch Forderung und Förderung in sozialen Beziehungenund (alters-) gemischten Gruppen zu schaffen und ganzheitliche Programme.

Begeisterung für Kinder und Mitarbeiter/ innen zu leben.

Flexibilität, die vielfältige Lebensmodelle für Berufstätig möglichmacht 

HumanAward 2008 in der Kategorie: Human-Ethik

Marian Kessels

Jung und Alt gemeinsam 

(Komplette Rede als PDF)

An zwei Tagen in der Wochetreffen sich im Rahmen von AG und Berufsvorbereitungstag die Einwohner des o.g.Altenheimes und Schülergruppen im Altenheim. Ursprünglich mit der Absicht denälteren Menschen den Umgang mit Internet,Computer nahe zubringen. Inzwischenhaben sich die Aufgabenbereiche erweitert, gewandelt und ist die Intension dasKennenlernen und Tolerieren verschiedener Generationen. Das gemeinsame Spaß

haben steht dabei imVordergrund (Spiele=gewinnen und verlieren, auch beim"Bingospiel"!)Unsere s.g. "E-Schüler" üben Rücksichtsnahme,Aufwertung ihrer Person, den Blick über den Tellerrand. Die Bedürfnisse derÄlteren haben Vorrang: die Schülerangebote bleiben so flexibel. Die ältereGeneration behält Kontakt zu den Jüngeren, übt Rücksichtsnahme und baut Vorurteileab.

Die Teilnahme der Schüler istfreiwillig und nach liegt nach Anmeldung für jeweils ein Schuljahr fest. DieAltersgruppen setzen sich aus Mittel- und Oberstufe zusammen.

HumanAward 2008 in der Kategorie: Das humane Unternehmen 

Sabine Schönberger

Familien- und Mitarbeiterorientierung imUnternehmen

(Komplette Rede als PDF)

Durchfamilienorientierte Personalpolitik MitarbeiterInnen trotz hoher Anforderungenam Arbeitsplatz und enormer Arbeitsbelastung genügend Freiraum für familiäreVerpflichtungen und die Teilhabe am Familienleben zu schaffen sowie ausreichendRegenerationszeitraum zu ermöglichen. Angebote und Leistungen im Rahmen unseresfamilienorientierten Engagements:

MitarbeiterInnenkönnen gemäß ihren Vorlieben und ihrer Eignung sowie auch ihrer alters- bzw.gesundheitsbedingten Leistungsfähigkeit die Stellenbeschreibung mitgestaltenund somit u.a. auch den Einsatzort (Montage und/oder Produktion) wählen. Somitkönnen die Arbeitsinhalte und Arbeitszeiten den Lebensphasen (Single,"jung verheiratet/verbunden", "Junge Familie","Eingespielte Familie") entsprechend angepasst werden; die Erfahrunghat gezeigt, dass junge, ungebundene Arbeitnehmer gern "gutes Geld"bei den Auslandsmontagen verdienen und Lebenserfahrung sammeln wollen; bahntsich die Familiengründung an, sind die Mitarbeiter lieber heimatnah und imBetrieb eingesetzt; ist das "Team Familie" schon eingespielt und dieKinder sind größer, werden die Stellenbeschreibungen häufig wieder neuformuliert. Gleiches gilt selbstverständlich, wenn krankheits- oderaltersbedingte Änderungen im Leistungspotenzial auftreten.

HumanAward 2008 in derKategorie: Humane Aktionen und Wirtschaft

Ralf Kosub

MarketingGuerilla

(Komplette Rede als PDF)

Ziel ist,sich in "unkonventionaler Art und Weise" insbesondere über Zukunfts-und interdisziplinäre Themen angstfrei, offen und hierarchieübergreifendauszutauschen. Ungewöhnliche Ansätze werden vorgestellt und diskutiert. Diesgilt auch für die Durchführung der MG-Veranstaltungen: Es gibt keine festeTagesordnung oder strenge Moderation.  Undsind nicht streng businessgetrieben.

Es wird eine"offene" und "kostenlose" Wissens- und Diskussionsplattformangeboten:

Jeder Mensch ist lernfähig ist,und viele lernbereit und lernwillig. Da Lernen häufig jedoch mit Kostenverbunden ist und viele sich diese Kosten nicht leisten können, haben wir fürInteressierte einen kostenlosen und frei verfügbaren Wissenspool imBottom-up-Verfahren gegründet.

„Ihre Profile gewannen den HumanAward 2008"