Prof. Dr. Niehaus

Nachrichten aus dem Bereich Arbeit und Berufliche Rehabilitation :

Im Rahmen des Projektes AKTIF (Akademikerinnen und Akademiker mit Behinderung in die Teilhabe- und Inklusionsforschung) wurde am 28.04.2017 eine Kampagne zur Ergänzung von Projektbestimmungen gestartet. Zentrale Forderung der Kampagne ist die Sicherstellung von Barrierefreiheit bei der Forschungsarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Behinderungen. Weitere Unterstützerinnen und Unterstützer sind willkommen! Mehr Informationen zu der Kampagne und wie Sie mitmachen können, finden Sie hier.

Der Lehrstuhl für Arbeit und berufliche Rehabiliation lädt Stefan Hardonk von der University of Iceland, Reykjavik zu einem Gastvortrag im Rahmen der Vortragsreihe des Department Heilpädagogik und Rehabilitation ein.

Herr Hardonk wird am 13. Juni zu "SUPPORTED EMPLOYMENT BETWEEN ABLEISM AND INCLUSION: ANALYSIS OF THE PERSPECTIVE OF PROFESSIONALS IN AN IPS-BASED PROGRAMME" sprechen. Ein Abstract zu dem Vortrag in deutscher und englischer Sprache finden Sie hier (PDF-Datei). Der Gastvortrag wird finanziert vom Department Heilpädagogik und Rehabilitation. Nähere Informationen zu Uhrzeit und Ort entnehmen Sie bitte dem Poster zur Veranstaltung (PDF-Datei)

Ida Gründahl, Lena Bergs und Prof. Mathilde Niehaus nahmen am 7.
Projekttreffen von !nkA teil. Dabei wurden die bisherigen Ergebnisse der Evaluation von Lena Bergs und Ida Gründahl vorgetragen.

Link zum Artikel auf der Internetseite des Unternehmensforums: 7. !nkA-Projekttreffen: Erfolge und Herausforderungenl

Der Lehrstuhl für Arbeit und berufliche Rehabilitation hat im Kontext des PROMI-Projektes einen offenen Brief veröffentlicht, in dem gegenüber dem Bundesministerium für Bildung und Forschung die Schließung der Forschungslücke zum wissenschaftlichen Nachwuchs mit Behinderungen/chronischen Erkrankungen gefordert wird. Anlass für den Brief war die Veröffentlichung des dritten Bundesberichts zum wissenschaftlichen Nachwuchs (BuWin) im Februar 2017, in dem diese Forschungslücke zum wiederholten Male konstatiert worden war. 21 Institutionen unterstützen den Brief als Erstunterzeichner_innen darunter 15 Hochschulen, die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, die Bundesarbeitsgemeinschaft Behinderung und Studium e.V., die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung des Deutschen Studentenwerks sowie das UnternehmensForum e.V.

Der gesamte Brief kann hier heruntergeladen werden: Download (PDF-Datei)

Vom 13.-14.03.2017 fand im Rahmen der Hochschultage 2017 an der Universität zu Köln die Fachtagung „Berufliche Rehabilitation/Inklusion-Teilhabe realisieren durch berufliche Rehabilitation im Sozialraum: good-practice-Beispiele bedarfsgerechter Ausdifferenzierung und Erweiterung regionaler Angebotsstrukturen“ statt.

www.htbb-2017.uni-koeln.de/de/programm/fachtagungen/ft-05/

Unter der Leitung von Prof. Dr. Mathilde Niehaus und Prof. Dr. Roland Stein (Universität Würzburg) gab es viele interessante Beiträge und spannende Diskussionen. Anbei die Präsentationen zur Ansicht:

PD Dr. Viktoria Arling (RWTH Aachen). Die Schnittstelle berufliche Wiedereingliederung: Welche Rolle spielen Persönlichkeitsfaktoren?

Jan-Philip Buchheister (Bonner Verein für gemeindenahe Psychiatrie e.V). Aufbau eines inklusiven Arbeitsmarktes – Regionale Vernetzungsaktivitäten im Rahmen des Projektes bonnfairbindet

Dr. Harald Ebert / Annika Hörenberg (Don Bosco Berufsschule Würzburg). Wege zur inklusiven Berufsausbildung – das Handlungsfeld „einfache Sprache und Textanpassung“

Prof’in Dr. Ruth Engruber (HS Düsseldorf) Berufsausbildung junger Menschen mit Behinderungen. Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von Betrieben

Vertr.-Prof. Dr. Thomas Gericke / Bastian Fischer (Universität Magdeburg). Perspektive Inklusion – Die Gestaltung von Übergängen auf den Allgemeinen Arbeitsmarkt

Prof. Dr. Erhard Fischer / Dr. Christina Kießling (Universität Würzburg). Menschen mit Geistiger Behinderung auf dem Allgemeinen Arbeitsmarkt?!

Prof. Dr. Matthias Morfeld (HS Magdeburg-Stendal). Nutzung und Bedeutung der ICF für die Berufliche Rehabilitation. Nationale und internationale Perspektiven

Prof'in Dr. Mathilde Niehaus / Lena Bergs (Universität zu Köln). Inklusive Ausbildung. Barrieren und Lösungen – Ergebnisse von !nkA

Prof’in Dr. Mathilde Niehaus / Elena Brinkmann, Marie Heide / Lena Bergs (Universität zu Köln). Barrierefreiheit im Internet – Berufsrelevante Informationen für junge Menschen mit Lernschwierigkeiten

Manfred Otto-Albrecht (Wirtschaft inklusiv). Erfahrungen und Ergebnisse von Wirtschaft inklusiv – Blick auf die Inklusion in den Betrieben

Prof. Dr. Roland Stein / Hans-Walter Kranert (Universität Würzburg). Inklusion und Berufliche Schule – Erkenntnisse aus zwei bayrischen Modellprojekten

Prof. Dr. Roland Stein / Hans-Walter Kranert (Universität Würzburg). Sonderpädagogische Weiterbildung von beruflichem Bildungspersonal im dualen System – Ausbilder und Lehrkräfte

In dem Beitrag werden Rahmenbedingungen für Promovierende mit Behinderungen an deutschen Hochschulen am Beispiel des PROMI-Projektes in den Fokus genommen: Download (PDF-Datei)

Das Projekt PROMI – Promotion inklusive wurde für seine Bemühungen, Menschen mit Schwerbehinderung in den akademischen Arbeitsmarkt zu integrieren, vom österreichischen Zero Project als „Innovative Practice 2017 on Employment, Work and Vocational Education and Training“ ausgezeichnet.
Der Verleiher des Preises, das österreichische Zero Project, ist eine Initiative der Essl Foundation, die sich weltweit für die Rechte von Menschen mit Behinderung einsetzt. Das Zero Project bietet eine Plattform zur Diskussion der innovativsten und effektivsten Lösungen der Probleme, mit denen Menschen mit Behinderung im Alltag konfrontiert sind.

Am 13.01.2017 hat Herr Dr. Harry Fuchs (Deutsche Vereinigung für Rehabilitation, DVfR) einen Gastvortrag mit dem Titel "Das Teilhaberecht des Neunten Sozialgesetzbuches (SGB IX) und die Weiterentwicklung durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG)" an der Universität zu Köln gehalten.

In der achten Ausgabe der Kölner Universitätszeitung ist ein Dossier zum Thema "Wissenschaft und Behinderung" erschienen (S. 27-34). Ein Artikel ist dem deutschlandweiten Projekt PROMI - Promotion inklusive gewidmet, das von Prof. Dr. Mathilde Niehaus und Prof. Dr. Thomas Kaul geleitet wird. Weitere Informationen zu dem Projekt gibt es unter promi.uni-koeln.de.

Anbei der Link zur Online-Ausgabe der Kölner Universitätszeitung.

Am 24.-26. Juni 2016 fand in Rheinsberg das GEW-Seminar „Inklusion und Promotion? Zugänge und Prozesse inklusiv gestalten“ statt. Es widmete sich den Fragen, wie eine inklusive Hochschule unter dem Blickwinkel des Promotionsprozesses aussehen kann: Für welche Menschen beziehungsweise Personengruppen ist der Zugang zur Promotion erschwert oder gar unmöglich? Mit welchen Barrieren und Benachteiligungen sind Menschen konfrontiert, wenn sie promovieren (wollen) und welcher politische Handlungsbedarf ergibt sich daraus? Wie kann die derzeitige Promotionssituation in der Hochschule vor dem Hintergrund unterschiedlicher Dimensionen von Diversität beschrieben werden? Zwei Mitarbeiterinnen des Lehrstuhls für Arbeit und berufliche Rehabilitation boten im Rahmen der Veranstaltung Workshops an bzw. brachten sich in die Podiumsdiskussion ein.

In dem Beitrag wird das Projekt „AutoMobil – Ausbildung ohne Barrieren“ vorgestellt, das im Rahmen der Bundesinitiative „job – Jobs ohne Barrieren“ durchgeführt und von der Universität zu Köln wissenschaftlich begleitet wurde:

Link zum Artikel: Barrieren und Lösungsstrategien für die Rekrutierung von Auszubildenden mit Behinderung: Ergebnisse aus der betrieblichen Praxisforschung.

Im Rahmen des Projekttreffens von !nkA stellte Lena Bergs die ersten Ergebnisse der Evaluation vor:
http://www.unternehmensforum.org/aktuelles/artikel/inka-projektttreffen-chance-fuer-jugendliche-mit-handicap.html

Veröffentlichung zur Studie "Teilhabe und Inklusion von Menschen mit
Hörschädigung in unterschiedlichen Lebenslagen in Nordrhein-Westfalen" der
Lehrstühle "Arbeit und berufliche Rehabilitation" (Prof. Dr. Niehaus) und
"Pädagogik und Didaktik hörgeschädigter Menschen" (Prof. Dr. Kaul) im
Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales in NRW.
Link zur Studie

Die Fachtagung wurde vom Lehrstuhl für Arbeit und berufliche Rehabilitation der Universität zu Köln zusammen mit dem Lehrstuhl Sonderpädagogik V – Pädagogik bei Verhaltensstörungen – Prof. Roland Stein – der Julius-Maximilians-Universität-Würzburg veranstaltet. Mit klicken der unten stehenden Links rufen Sie die Präsentationen der Fachtagung Berufliche Rehabilitation bei den Hochschultagen Berufliche Bildung 2015, die im März in Dresden veranstaltet wurden, direkt ab.

Einführung und Problemaufriss - FT05 Berufliche Rehabilitation (Mathilde Niehaus / Roland Stein)

InkA: Inklusive Ausbildung von Jugendlichen mit und ohne Behinderung (Lena Bergs)

Aufgaben der Hochschulen als Bildungsinstitutionen und Arbeitgeberinnen im Spannungsfeld von UN-BRK und Bologna-Reform: Chancen und Barrieren für Studierende und Promivierende mit Behinderung (Mathilde Niehaus / Thomas Kaul)

Weitere Präsentationen und Überblick:
http://www.sonderpaedagogik-v.uni-wuerzburg.de/material_downloads/hochschultage_berufliche_bildung_2015_tu_dresden/

Wir danken dem Team der Uni Würzburg für die gute Zusammenarbeit!

Unter der Adresse http://promi.uni-koeln.de finden Sie nun ausführliche und aktuelle Informationen zu unserem deutschlandweiten Projekt PROMI - Promotion inklusive, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert wird.